15 August 2013 - 19:30
Erste Runde der Nahost-Gespräche in al-Quds (Jerusalem) beendet

Die Kompromissverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem zionistisch-israelischen Regime sind am Mittwoch in al-Quds (Jerusalem) unter größter Geheimhaltung fortgesetzt worden.

Die Kompromissverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem zionistisch-israelischen Regime sind am Mittwoch in al-Quds (Jerusalem)  unter größter Geheimhaltung fortgesetzt worden. Nach dem Ende des Treffens unter Leitung der israelischen Justizministerin Zipi Livni und des palästinensischen Chefunterhändlers Saeb Erekat drangen zunächst keine Details an die Öffentlichkeit. Aus israelischen Regierungskreisen verlautete indes, die Gespräche seien ernsthaft gewesen. Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, die Verhandlungen in Kürze fortzusetzen. Nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte Abbas am Donnerstag vor der Presse in Ramallah im Westjordanland, bei den Gesprächen seien die Sicherheit, die Landesgrenze, die Zugehörigkeit von al-Quds sowie die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge diskutiert worden. Ban Ki-moon äußerte sich vor der Presse besorgt über den weiter fortschreitenden israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und im östlichen Teil von al-Quds. Dadurch würden Zweifel der Palästinenser am Friedenswillen der Israelis verstärkt, sagte Ban Ki-moon weiter. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon trifft heute (Freitag) in al-Quds den Präsidenten des israelischen Regimes Schimon Peres. Bei dem Treffen soll es um den Stand der direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern gehen, aber auch um die Lage in Syrien und um den Iran, wie das Büro von Peres mitteilte.  Die Kopmromissverhandlungen waren erst im Juli nach fast drei Jahren Pause wegen des israelischen Siedlungsbaus wiederaufgenommen worden.